Was ist die Frauen-Synode?
Frauen-Synode versteht sich als kritische Suchbewegung von Frauen, die ihr historisches und religiöses Erbe reklamieren.
In der Frauen-Synodenbewegung sind Frauen – ungeachtet traditioneller konfessioneller und religiöser Grenzen – gemeinsam auf dem Weg. Sie kommen zusammen, um aus feministischen Perspektiven ihre Anliegen zu besprechen und sich zu vernetzen.
Frauen-Synode betont die persönliche, spirituelle, wirtschaftliche und politische Kompetenz jeder einzelnen Frau.
Frauen-Synode bringt feministische und feministisch-theologische Anliegen in Kirche, Politik und Wirtschaft ein.
Frauen-Synode ist ein ökumenisches, kirchliches Projekt, das auch nicht-kirchliche Frauen zum Mitdenken, Mithandeln und Mitfeiern motiviert.
Die Schweizer Frauen-Synode ist als Verein organisiert. Der Vereinsvorstand setzt sich aus je einem Mitglied der beiden grössten konfessionellen Frauenverbände der Schweiz (Katholischer Frauenbund, Evangelischer Frauenbund), einer Vertreterin der Europäischen Frauen-Synode und Vertreterinnen der Vorbereitungsgruppe der jeweiligen Frauen-Synode zusammen.
Die Schweizer Frauen-Synode findet ungefähr alle vier Jahre statt. Am 22. September 2007 in der Zentralschweiz, in und um Luzern.
Die Frauen-Synoden werden finanziert durch Spenden von Einzelfrauen, Beiträge von Kirchen, öffentlicher Hand, Stiftungen und der Wirtschaft. Der allfällige finanzielle Überschuss einer Synode wird der nächsten Vorbereitungsgruppe übergeben.
Die Frauen-Synode arbeitet mit Organisationen und Gruppierungen mit ähnlichen Zielen zusammen. In ihr sind Frauen aus verschiedenen Konfessionen, Organisationen und Gruppierungen vertreten.

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