Wirtschaft ist Care: Zwanzig Jahre Datenerhebung zur unbezahlten Arbeit in der Schweiz!
„Zweites Frühstück mit Inhalt“

Samstag 11. November 2017, 09.30 bis 13.00, Bern, Schmiedensaal, Schmiedenplatz 5

Mehr als die Hälfte aller notwendigen Arbeit wird unbezahlt geleistet: meist in Privathaushalten, mehrheitlich von Frauen. Seit 1997 erhebt das Bundesamt für Statistik die entsprechenden Zahlen für die Schweiz.

Die feministische Hausarbeits-Debatte der 1970er und 1980er Jahre erforschte Fürsorge-Arbeit und machte sie sichtbar. 1995 diskutierten tausend Frauen an der ersten Frauensynode in St. Gallen ein care-zentriertes Verständnis von Ökonomie. Sie forderten vom Bund die Erhebung der entsprechenden Daten. Heute belegt die wachsende Care-Bewegung mit diesen Zahlen, dass Fürsorge-Arbeit die Mitte der Ökonomie bildet.

Am 11. November 2017 blicken wir im Rahmen des synodalen Prozesses  „Schweizer Frauensynode 2020: Wirtschaft ist Care“ auf diese Geschichte zurück. Wir feiern, dass Care allmählich zum Zentrum und Kriterium für alles Wirtschaften wird. Und wir denken darüber nach, wie es weitergehen soll in Richtung auf ein gutes Leben für alle Menschen weltweit!

Es berichten und diskutieren:
• Jacqueline Schön-Bühlmann, Verantwortliche für das Modul „Unbezahlte Arbeit“ im Bundesamt für Statistik
• Natascha Wey, Co-Präsidentin SP-Frauen, Zentralsekretärin VPOD
• Helmut Kaiser, Ethiker und reformierter Pfarrer

Regula Grünenfelder und Ina Praetorius moderieren das „Frühstück mit Inhalt“.

Eintritt inkl. vegetarisches Frühstücksbüffet: CHF 50, Reduktion nach Absprache Information und Anmeldung bis 1. November 2017 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Link zum Flyer